Regenerative Energien
siehe auch: Erneuerbare Energien
Regionale Geologie
Kenntnis der geologischen Verhältnisse eines bestimmten Gebietes.
Raman-Komponente des Lichts
Physikalische Gegebenheit bei faseroptischer Temperaturmessung in geothermischen Sonden.
Die ortsaufgelöste faseroptische Temperaturmesstechnik, ein faseroptisches Laserradar-Temperaturmessverfahren, nutzt die Temperaturabhängigkeit bestimmter optischer Eigenschaften von Lichtwellenleitern zur Messung der Temperatur entlang eines Lichtwellenleiters. Dazu werden kurze Laserlichtimpulse in die Lichtwellenleiter des Sensorkabels eingekoppelt. Ein geringer Teil des Laserlichtes wird zurückgestreut. In eindeutiger Weise kann die Temperatur des Lichtwellenleiterabschnitts, in dem das Licht zurückgestreut wurde, berechnet werden.
Spülung
Bohrflüssigkeit, die im Bohrloch zwischen Bohrmeißel und Geländeoberfläche mit Hilfe von Pumpen zirkuliert. Dient dem Vortrieb des Meißels und dem Austrag des Bohrkleins.
Stützsuspension
Bei der Gewinnung geothermischer Energie werden Erdsonden mit Bentonit oder anderen Suspensionen verpresst , damit wird Wasser gebunden und die Entstehung von Hohlräumen beim Gefrieren verhindert.
Stromeinspeisungsvergütung
Die Stromeinspeisungsvergütung garantiert den privaten Betreibern von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien eine gesetzlich geregelte Vergütung für die Einspeisung des von ihnen erzeugten Stroms in öffentliche Stromnetze.
Teufe
Synonym für Tiefe. Hierbei wird zwischen MD (measured depth), der Bohrstrecke und TVD (true vertical depth), der vertikalen Tiefe, unterschieden.
Tiefengeothermie
Erschließung geothermischer Energie zur wirtschaftlichen Nutzung. Natürliche Erdwärme kann zur Stromerzeugung, Wärmeversorgung und Bereitstellung von Prozesswärme für die Industrie genutzt werden. Die Erschließung erfolgt über Tiefbohrungen. Wasserführende Aquifere oder trockene Gesteinsschichten dienen als Wärmeträger, aus denen heißes Wasser gefördert wird. Zur geothermischen Stromerzeugung gelangen so genannte Binärverfahren zum Einsatz (s. auch ORC und Kalina-Prozess).
TVD (true vertical depth)
siehe Teufe
Verdichter
Ein Verdichter(Kompressor) ist eine Fluidenergiemaschine, die zum Komprimieren von Gasen Verwendung findet.
Eine Fluidenergiemaschine ist eine Maschine, in der mechanische Arbeit mit einem Fluid, also einem Gas oder einer Flüssigkeit ausgetauscht wird. Die Fluidenergiemaschine überträgt die Arbeit also entweder von außen auf das Fluid (Arbeitsmaschine), oder entzieht dem Fluid Energie (Kraftmaschine), die dann nach außen als mechanische Arbeit abgegeben wird. Thermische Fluidenergiemaschinen werden mit kompressiblen (gasförmigen), hydraulische mit inkompressiblen (meist flüssigen) Fluiden betrieben.
Verpressung
Gezieltes Einbringen von meist flüssigen Substanzen in den Gesteinsuntergrund unter Zuhilfenahme von Druck.
Wärmepumpe
Maschine, die Wärme unter Aufwand von Arbeit von einem niedrigen auf ein höheres Temperaturniveau transportiert. In der Regel nutzen Wärmepumpen eine Wärmequelle mit geringer Temperatur zur Verdampfung eines Kreislaufmediums und geben die Wärme nach Zufuhr von Verdichterenergie auf einem höheren Temperaturniveau ab.
Wärmetauscher
Durch einen Wärmeübertrager (Wärmetauscher) kann ein Medium an ein anderes Wärme übertragen, ohne dass die Medien in direkten Kontakt miteinander kommen. Von Wärmeübertragern spricht man vor allem dann, wenn die Medien flüssig oder gasförmig sind.


